Lebenslanges Lernen ist wichtig, das hören die Schüler und Schülerinnen immer wieder von uns Lehrern. Und diese Weisheit gilt selbstverständlich auch für die kleine Hexe. Obwohl bereits 127 Jahre alt, um mit den großen Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg mittanzen zu dürfen, ist sie noch zu unerfahren. Die kleine Hexe muss also erst den Hexenrat von ihren Zauberfähigkeiten überzeugen.

Ein Jahr lang heißt es deshalb Zaubersprüche lernen und so zu zaubern wie es eben gute Hexen können. Unterstützt von ihrem Freund, dem Raben Abraxas, hilft sie in dieser Zeit mit ihren Hexereien vielen bedürftigen Menschen und Tieren. Ganz nebenbei lernt sie auch noch das über 900-Seiten umfassende Hexenzauberbuch auswendig und wird so zu einer guten Hexe, die jede Menge Zaubersprüche draufhat. Das allerdings der Hexenrat unter einer guten Hexe etwas anderes versteht, als nur gute Taten zu vollbringen, wird ihr am Ende der Geschichte fast zum Verhängnis. Doch die kleine Hexe hat aufgrund ihrer fleißig gesammelten Erfahrungen auch dafür eine Lösung parat.

Dieses Theaterstück frei nach Otfried Preußler erlebten am Dienstag alle Klassen der Franziskusschule während der Aufführung „Die kleine Hexe“. Gemeinsam mit drei Bussen fuhren dazu die Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften morgens zur Freilichtbühne in Reckenfeld. Dort faszinierte die zauberhafte Geschichte ebenso, wie die fantasievoll gestalteten Kulissen und Kostüme. Ausgerüstet mit Sitzkissen, Jacken und Decken, verdarben auch die kühlen Temperaturen den Kindern nicht die Stimmung. Mit schönen Erinnerungen und voller neuer Eindrücke ging es dann mittags wieder zurück nach Mesum.

Der Theaterausflug wurde von unserem Förderverein unterstützt, indem er sich großzügig an den Kosten beteiligte. Vielen Dank!

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