Wie das mit dem Befruchten der Pflanzen funktioniert und noch viel mehr Wissenswertes über Bienen erfuhren die Kinder der zweiten Klassen auf ihrem Ausflug zum Heimathaus Hovesaat. Der Imker und pensionierte Pädagoge Klaus Günnigmann führt seit 12 Jahren ehrenamtlich Besucher durch die Imkerei des Heimathauses und berichtete anschaulich über das Leben der arbeitsamen Insekten.

Die Kinder lernten, dass ohne Bienenvölker die Obst- und Gemüseregale im Supermarkt wohl ziemlich leer wären. Denn nicht nur für die Herstellung des leckeren Honigs sind die fleißigen Nektarsammler verantwortlich, sie sorgen auch für die Befruchtung zahlreicher Pflanzen mit Blütenpollen. Nur wenn dies erfolgt, können die Pflanzen anschließend Früchte, wie Äpfel oder Erdbeeren tragen, die wir Menschen so gerne essen. Den Kindern wurde bewusst wie wichtig es ist, dass es den Bienen gut geht.

Herr Günnigmann zeigte den Kindern auch, wie Honig aus dem gesammelten Nektar gewonnen wird, so dass jeder Appetit auf den süßen Brotaufstrich bekam. Manch einer hatte sich zum Anlass des Tages vorab extra Honig aufs Frühstücksbrot geschmiert. Besonders spannend und aufregend war es für die Schüler und Schülerinnen, als sie ausgestattet mit Schutzkleidung, die Bienen ganz aus der Nähe beobachten konnten. Zuvor wurden die Bienen mit dem Rauch aus einer Imkerpfeife beruhigt. Darum brauchte auch niemand Angst vor eventuellen Stichen zu haben. Am Ende des lehrreichen Vormittages wanderten die Kinder ausgelassen und singend zurück zum Bus.

Go to top