Regenmacher sind stabförmige Instrumente, die beim Schütteln wie fallender Regen klingen. In Südamerika beten Indianer damit um Regen für ihre Felder. Ob dies tatsächlich funktioniert, wollten die Kinder der Klasse 2 ausprobieren und bastelten im Kunstunterricht eigene Regenmacher.

An Stelle der im Original verwendeten verholzten Kakteen und deren Stacheln, mussten hier Papprollen und Nägel als Baumaterial herhalten. Zunächst wurden mit einem Hammer vorsichtig die Nägel entlang der Klebelinie in die Pappröhre geschlagen. Je mehr Nägel die Kinder dabei verwendeten, desto länger würde später das Regengeräusch beim Spielen anhalten. Danach wurden die Instrumente mit bunten Farben und selbstgewählten Mustern gestaltet. Nach dem Trocknen kamen dann noch ein paar handvoll Gabelnudeln hinzu, die aufgrund ihrer Form eine langsame Fallgeschwindigkeit haben. Anschließend wurden die Röhren verschlossen. Die Schüler und Schülerinnen werden nun ihre Regenmacher testen und den Pflanzen, nach der lang andauernden Trockenheit, hoffentlich den dringend benötigten Regen herbeirufen. Aber erst nach dem Wochenende, denn schließlich ist aktuell Mesumer Kirmes im Hassenbrock.

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