Auf dem Weg ...

 

 

... mit einem Schulprogramm

 

Unser Leitbild

Durch zahlreiche Veränderungen der Lebenssituationen von Kindern muss auch die Grundschule sich diesen neuen Gegebenheiten anpassen. Kinder brauchen heute mehr Raum für selbstständiges ein eigenverantwortliches Handeln. Unsere Schule sollte nicht nur Unterrichtsstätte, sondern muss zugleich Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum sein. Dieses Lernen in sinnvollen Zusammenhängen spricht den ganzen Menschen an.

Kinder lernen in Lebensituationen mit Kopf, Herz und Hand.


Unsere Schule hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht:

  • Kinder mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen und Vorerfahrungen dort abzuholen, wo sie stehen.
  • ihrer Individualität und ihren Ansprüchen durch selbstständiges Entdecken, Handeln und Erproben gerecht zu werden.
  • die Kreativität und Phantasie der Schülerinnen und Schüler zu fördern und die Fähigkeit des Gestaltens zu entwickeln.
  • dem Bewegungsbedürfnis der Kinder in besonderer Weise nachzukommen, da ein ausreichendes Maß an Bewegung für die geistige und körperliche Entwicklung wichtig ist.
  • eine Schule zu sein, in der es allen Beteiligten Spaß macht, in einer entspannten Atmosphäre zu arbeiten und zu lernen.
  • die Persönlichkeit des Kindes zu stärken, indem Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Konflikt- und Kritikfähigkeit angebahnt werden.
  • dass all Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich mit ihrer Schule identifizieren, sie verantwortlich und als aktive Gemeinschaft empfinden.



 

Grundsätze des Lernens

 

Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem die Schüler in angenehmer Atmosphäre motiviert und interessiert lernen können, indem alle Beteiligten sich immer wieder neu um Mitmenschlichkeit, gegenseitige Achtung, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft, Verständnis und Vertrauen bemühen. Die Kinder sollen in partnerschaftlichem Miteinander zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortung erzogen werden. Sie sollen für sich und gemeinsam mit anderen lernen und Leistungen erbringen. Dabei nehmen wir die Kinder so an, wie sie sind, mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen.

Wir vermitteln ihnen nicht nur Wissen, sondern ermutigen und unterstützen sie, ihre Fähigkeiten und Stärken zu zeigen, darzustellen und weiterzuentwickeln. Wir helfen ihnen ihre Schwächen zu erkennen und zu akzeptieren und durch gezielte Differenzierungs- und Fördermaßnahmen auszugleichen.

Unser Anliegen ist es, beim Lernen nicht nur Ergebnisse zu erzielen, sondern durch Entdecken und Forschen, Erkenntnisse zu finden und Eigentätigkeit zu entwicklen. Wir bemühen uns, Unterrichtsthemen möglichst fächerübergreifend zu behandeln und außerschulische Lernorte zu nutzen.

 

Gestaltung von Unterricht

Arbeitsformen und Organisation

Die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer begleitet in der Regel ihre/seine Klasse vom ersten bis zum vierten Jahrgang. Der Hauptanteil der Unterrichtsstunden liegt bei ihr/ihm.

Zu Beginn des dritten Schuljahres sollte eine Kollegin / ein Kollege mit einem Haupt- und/oder einem oder zwei Nebenfächern hinzukommen, damit die Kinder sich u. a. an unterschiedliche Arbeitsweisen gewöhnen. Darüber hinaus basiert die Empfehlung für die weiterführenden Schulen somit auf mindestens zwei Lehrerinnen / Lehrern.

In der pädagogischen Arbeit werden unterschiedliche methodisch-didaktische Unterrichtsformen und Rituale variiert:

 

Wochenkreis am Montag: Austausch über das Wochenende + Ausblick über die Woche

 

Wochenkreis am Freitag (auch Kinderkonferenz genannt): Gespräch über die vergangene Woche (Was wurde gelernt?, Wo gab es Schwierigkeiten?, Probleme in der Pause etc.)

 

Tages- und Wochenplan:

Zu Beginn des Tages wird der Tagesplan, zu Beginn der Woche der Wochenplan vorgestellt. Jedes Kind bearbeitet die gestellten Aufgaben möglichst mit Selbstkontrolle oder Partnerkontrolle in seinem individuellen Tempo.

 

Stationslernen:

Zu einem Thema werden verschiedene Stationen aufgebaut und von den Kindern in Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet.

Werkstattunterricht:

Zu einem bestimmten Thema (häufig aus dem sachunterrichtlichen Bereich) wird eine Vielzahl von fächerübergreifenden Aufgaben in unterschiedlichen Sozialformen zusammengestellt. Hierbei erhält jedes Kind in der Regel eine „Chefaufgabe“, die es zuerst erarbeiten muss, um anschließend anderen Kindern hierzu Hilfestellungen anbieten zu können. Durch dieses Chefsystem wird u. a. die Kooperation, Organisation und Emanzipation nachhaltig verbessert. Die Selbstständigkeit und das entdeckende Lernen sind im Werkstattunterricht wesentliche Ziele.

 

Freiarbeit:

Jedes Kind entscheidet in diesen Unterrichtsphasen selbst, mit welchen Arbeitsmaterialien und in welcher Sozialform es an einem Thema arbeitet.

 

Projekte:

Einmal jährlich (meistens zwischen Weihnachts- und Osterferien) arbeiten alle Klassen gleichzeitig zu einem Thema. Projekte können sich über einen Tag bis zu mehreren Wochen erstrecken. Das Thema kann zum Lesen und Schreiben, zum künstlerischen Gestalten, zum Tanz und Musizieren, zum Theater spielen, zum Bewegen etc. anregen. Die Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse steht am Abschluss der Projektzeit.

 

Einsatz des Computers (siehe auch Medienkonzept)

In den verschiedenen Phasen des Unterrichts wird der Einsatz des Computers eingebaut, so dass es den Kindern ermöglicht wird, selbstständig mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Selbstkontrollmöglichkeiten regelmäßig am Computer zu arbeiten.

Insgesamt sollen vielfältige Lernreize für alle Kinder geschaffen werden, die den unterschiedlcihen Lernausgangslagen der Kinder entgegen kommen. Mit den unterschiedlichen Methoden kann eine sinnvolle und notwendige Differenzierung für die Kinder stattfinden. Die Kinder lernen voneinander, helfen sich gegenseitig, nehmen Rücksucht und handeln Konflikte aus.

 

 

Das komplette Schulprogramm kann im Sekretariat der Franziskusschule Mesum eingesehen werden.

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