Im Juni 2013 besuchten die Kinder der Klasse 4b das Bergbaumuseum in Ibbenbüren. Wie sieht es im Innern eines Bergwerks aus, welche Geräte und Maschinen wurden benutzt und wie werden im Bergwerk Ibbenbüren bis heute die Bodenschätze abgebaut? Fragen, die der ehemalige Bergmann Jürgen Thiele während des spanndenden Rundgangs durch das Museum sachkundig beantwortete.

In der früheren Kraftwerkshalle konnten die Kinder zahlreiche Zeugnisse bergbaulicher Aktivität von früher und heute hautnah erleben. Bergbaumaschinen und Arbeitsgeräte, Strecken- und Strebausbau sowie Text- und Bilddokumente aus dem Leben der Bergleute standen dabei im Vordergrund. Die Führung begann mit einer allgemein verständlichen Einführung in die Geologie, die Bergwerksgeschichte und Besonderheiten des Bergwerkes Ibbenbürens.

Ausgestellt waren auch typische Beispiele von Gesteinen und Kohleformationen, Förderwagen und zahlreiche Maschinen. Zur Begeisterung der Kinder waren viele der ausgestellten Maschinen noch funktionsfähig und einige davon durften sogar selbst ausprobiert werden. Nostalgische Zieröfen gaben den Kindern einen Einblick in die Heiz- und Kochgewohnheiten ihrer Urgroßeltern. Großes Interesse weckten aber auch die Sammlungen von glänzenden Mineralien und Fossilien. Letztere zeigten Abdrücke und Versteinerungen von Pflanzen und Tieren aus einer längst vergangen Lebenswelt. Als Erinnerung an den Museumsbesuch durfte sich jedes Kind ein kleines Stück Ibbenbürener Anthrazit-Steinkohle mit nach Hause nehmen; ein Stück eines ca. 250 Millionen Jahre alten Baumes, nach oben geholt aus 1,5 km Tiefe unter der Erdoberfläche.

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